Blogparade „Camping Anno dazumal“

Mit einem alten Wohnwagen ans Meer zum Camping, gezogen von einem ebenso alten Saab 99. Ein alter Mercedes Van, sicher schon 17 Jahre am Buckel und fein säuberlich vertäfelt mit Einbauküche und Doppelbett. Oder die Nacht im Zelt, 5 Meter vom Seeufer im französischen  Annecy entfernt. Kitsch lass nach!

Wir Camper können alle unsere Geschichten übers Camping Anno dazumal erzählen. Geschichten von Erinnerungen an Campingurlaube, vom Urlaub in Kroatien, Italien oder Frankreich.  Oder wir erinnern uns an spektakulär lange Autofahrten, an Plätze, an denen wir unseren Campingtisch aufstellten, den Gaskocher aus dem Kofferraum holten und den Inhalt eines Säckchens Knorr-Erbsensuppe  ins heiße Wasser schütteten.

Camping früher, das war angesichts der heutigen Möglichkeiten ziemlich rustikal. Das war die Zeit der Dosenravioli, Instantsuppen und Bratwürstel mit Pasta, dazu Rotwein vom Fass. Den musste man nicht kühlen, weil wir ohne Kühlschrank unterwegs waren.

Camping früher, das war große alte Autos fahren und sie campingtauglich einrichten. Das war der alte Wohnwagen der Eltern, oder einfach nur der Rucksack mit Schlafsack und Zelt.

Camping ist nicht gleich Camping

Für manche Camper ist nur das Zelt mit Schlafsack richtiges Camping Anno dazumal. Andere werden eine Reise mit dem Wohnwagen so bezeichnen. Wieder andere setzen voll auf Campingbus oder großes Wohnmobil und blieben dieser Tradition seitdem treu. Die Camping-Geschmäcker sind also verschieden. Ebenso wie die Motive, Camping zum eigenen Lebensstil zu erheben.

Mein Camping Anno dazumal war ein Gaskocher samt ineinander stapelbarem Campinggeschirr inklusive Besteck, ein Benzinfeuerzeug (weil Streichhölzer Feuchtigkeit ziehen), mein Profi-Jagdmesser, ein Schlafsack mit Vakuum-Matratze und ein Zelt. Dieses würde man heute als klassischen „Monodome“ Typ bezeichnen. Mein Motiv: ich wollte spontan und flexibel bleiben. Aufs Wesentliche konzentriert und „On the Road“ gehen können. Bleiben, wo es mir gefällt, wieder wegfahren, wenn mir danach war. Und übrigens: Das alles ohne Navi!

Erinnerungen

Jeder Camping Fan hat also seine eigenen Erinnerungen ans Camping von früher:

  • Wo hast du gecampt? Am See, Meer, in der Stadt, in den Bergen?
  • Wo hast du geschlafen – im Zelt, Wohnwagen oder Campingbus?
  • In welchen Ländern warst du campen?
  • Wie lange dauerten deine Campingurlaube? Kurzurlaub oder gar mehrere Wochen?
  • Mit wem warst du unterwegs? Allein, mit Freunden, Familie,…
  • Welche Reisewege hast du bevorzugt? Straße, zu Fuß, Bahn,…
  • Was zählte alles zu deiner Campingausrüstung?
  • Spontan auf eigene Faust unterwegs oder geplante Reise?
  • Was stand früher auf deinem Camper-Menü Plan?
  • Und weshalb machst du eigentlich Camping?

Blogparade „Camping Anno dazumal“

Jetzt aber geht’s zur Blogparade. Du hast ein Reiseblog und schreibst über Camping? Oder du bist eingefleischter Camper und schreibst darüber dein eigenes Blog?

Dann schreibe einen Artikel über  „Mein Camping Anno dazumal“.

  • Verwende die  obigen Fragen „Erinnerungen ans Camping von früher“.
  • Welche Motive waren fürs Camping ausschlaggebend?
  • Binde Fotos von deinem Camping von früher in den Artikel ein, wenn du welche zur Verfügung hast, sie mit uns teilen möchtest.

Motive

Mich beeindruckten früher jene Menschen, die sich einen alten Bus kauften und ihn zum Camper umbauten. Ihr Zelt gegen einen Bulli oder einen Benz 206 D tauschten, um bequemer unterwegs zu sein. Oder sich den sturmalten Wohnwagen der Eltern restaurierten.  Nur um freier, individueller zu leben, Halbnomaden zu sein.

Genau diese Typen mag ich heute noch. Besonders dann, wenn sie mit Camping einen ganz individuellen Lebensstil verbinden und den auch durchziehen. Das Blog von Bravebird ist so eines, in dem Ute über ihr Camper-Leben schreibt. Für mich hat sie mein eigenes Motiv zum Camping (Freiheit, Unabhängigkeit) in ihren persönlichen Lebensstil transferiert. Heute nennt man diese Campertypen auch „Digitale Nomaden“. Sie campen, leben unterwegs und arbeiten unterwegs. Reisen, Freiheit, ein einfaches Leben und  Camping finden zueinander.

Eine, die auch ihre Leidenschaft zum Reisen und Camping täglich lebt, ist Angelika von Wiederunterwegs. Auch dieses Blog zeigt, da steckt Camper-Liebe hinter den Touren, die schon früh in die Wiege gelegt wurde.

Wir lieben Verlinkung

Genug nun der Anregungen für euren Artikel. Das müsste für euren eigenen Beitrag jetzt genügen.

Blogparaden gewinnen durch weitere Links an Vielfalt. Wenn du also auch andere Camper kennst, die über Camping schreiben, dann verlinke sie in deinem Artikel. Oder lade sie ein, an dieser Blogparade teilzunehmen. Ihre Campingerlebnisse von Anno dazumal hier zu schildern.

Wenn dein Artikel über „Mein Camping Anno dazumal“ online geht, setze einen Link  in die Kommentare unter diesen Beitrag. Und gib uns damit Bescheid. Verlinke auch auf unseren Beitrag zur Blogparade in deinem eigenen Artikel.

Die Blogparade läuft bis 30. September 2016.

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Danach wollen wir die besten 35 Beiträge dieser Blogparade zu einem kostenlosen E-Book zusammenfassen und veröffentlichen. Weshalb? Weil der Campingspezialist Gebetsroither in diesem Jahr sein 35-jähriges Firmenjubiläum feiert und seine eigenen Campingerfahrungen mit euren teilen möchte.

Je früher ihr also dabei seid, bei der Blogparade, desto höher oben werdet ihr hier angeführt.

Was ist also euer „Camping Anno dazumal“?

20 Gedanken zu „Blogparade „Camping Anno dazumal““

      1. Hallo liebe Angelika,
        hallo liebes Gebetsroither-Team,
        vielen Dank an der Stelle noch einmal für diese tolle Idee zur Blogparade! Nach wie vor finde ich es sehr erfrischend, dass dabei nicht der Werbezweck im Vordergrund steht. Vielmehr habt ihr da mit eurem Thema „voll ins Schwarze getroffen“. Denn es ist eines, bei dem man wirklich hoffentlich viele spannende Beiträge wird lesen können. Über die persönlichen Anfänge vieler Camper, aber auch längst vergangene Zeiten. Ich bin schon gespannt, was wir in diesem Rahmen noch alles werden lesen können.
        Bleibt weiterhin so kreativ!
        Viele Grüße,
        Mario

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