Selfie, Silvi alta

Campingurlaub mit der Frau Mama

Ich war in Urlaub. Mit nahm ich meine Mutter. Sie verbrachte ihren ersten Campingurlaub in ihrem Leben, mit 78 Jahren. „So schön! Von diesem Urlaub werde ich noch lange zehren!“, sagte sie auf der Rückreise.

Im Grunde hatte ich zu dieser Reise keinerlei Bedenken. Denn der Urlaub am Campingplatz war in einem Mobilheim von Gebetsroither gebucht. Ich kenne die Ausstattung dieser Unterkünfte und weiß, hier kann ich kochen, die Betten sind bequem, die Sanitäreinheit ist es auch. Das dürfte meiner Mutter gefallen, stellte ich mir vor.

Reisen mit Auto, Kanaltal
Ein erster italienischer Cappuccino am frühen Morgen noch vor 6 Uhr im Kanaltal.

Frühe Anreise

Die lange Fahrt von Österreich in die Abruzzen (Teramo, Camping Stork) plante ich mit einer Abfahrt am frühen Morgen gefühlsmäßig zu verkürzen. Abfahrt in Kärnten um 4 Uhr früh. So hatten wir um 9 Uhr vormittags schon Bologna hinter uns gelassen und die Poebene durchquert.

Geplant war Mittagsrast in Loreto zu halten und sich die Basilika und den Wallfahrtsort anzusehen. Und geplant waren auch mehrere kleine Pausen, so wie wir sie für angenehm erachteten, einzulegen. Ja keinen Stress. Ja nicht drängeln. Also gab es einen ersten Stopp mit Croissant und Cappuccino im Kanaltal, einen Espresso nahmen wir bei Padova. Nochmals Füße vertreten und kleine Rast bei Ravenna und danach eine lange Mittagspause in Loreto.

Campingurlaub im Mobilheim von Gebetsroither
Schnell war alles ausgeladen und unser Mobilheim bezogen.

Bevor wir am Campingplatz Stork in Giulianova ankamen, kauften wir noch im Supermarkt für die nächsten Tage das Wichtigste ein. Und der Bezug des Mobilheimes war dann ein richtiges Ankommen. Ein Heimkommen, bei dem meine Mutter auch unsere Betreuer vor Ort kennenlernte. Sie meinte sofort:

„Das ist aber nett. Und sogar eine Flasche Wein steht am Tisch. Und alles so nett hergerichtet.“

Nach dem Bezug unserer Unterkunft besuchten wir sofort den Strand. Ich musste einfach ins Wasser – kühl, frisch, aber es war zum Aushalten.

Und Abends gingen wir ins Restaurant am Platz fein essen. Tranken dann noch ein Gläschen Wein auf der Terrasse des Mobilheimes. Unser Campingurlaub musste gleich  zu Beginn gefeiert werden.

Selfie, Maskottchen, Betreuer, gebetsroither
Ein Restaurantbesuch gehört dazu. Wir waren mit den Betreuern unterwegs. Auch unser Reisemaskottchen wollte mit aufs Selfie.

„Wie bequem!“

Schon das erste Urlaubsfrühstück beeindruckte meine Mutter. Ich hatte frisches Gebäck im Shop am Campingplatz gekauft und Mortadella und Prosciutto, so wie meine Mutter dies von ihren Italien-Urlauben früher kannte.

Mobilheim
Im Mobilheim machten wir es uns sofort bequem.

Sie hatte außerdem gut geschlafen und meinte: „Die Dusche ist so schön breit und bequem“. Und wie dieses Mobilheim geschickt eingerichtet sei, das beeindruckte sie ebenfalls. Genauso wie die große überdachte Terrasse, auf der man bequem sitzen kann.

„Ich bin voll des Lobes für deine Chefs. So eine schöne Unterkunft, so sauber und praktisch!“

Ausflüge in die Umgebung

Weil meine Mutter kulturell und historisch sehr interessiert ist, unternahmen wir Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Also ging es nach Sulmona zu den Confetti. Das sind Zuckermandeln, die kunstvoll zu Blumen geformt werden. In Sulmona findet zweimal die Woche auch ein typischer italienischer Markt statt.

Markt Sulmona
Der Markt in Sulmona ist noch ein richtiger Einheimischenmarkt mit Produkten und Obst und Gemüse aus der Region.

Wir besuchten aber auch Castelli, das kleine Bergdorf, das für seine Majolika-Keramik bekannt ist. Und wir sahen uns mittelalterliche Dörfer an, die zu den schönsten Italiens zählen.

Maskottchen, Confetti, Keramik, Majolika, Sulmona, Castelli
Mein Reisemaskottchen wollte unbedingt die Mitbringsel unserer Ausflüge präsentieren: Confetti aus Sulmona und Keramik aus Castelli.

Essenszeiten ganz individuell

Wenn man mit älteren Menschen Urlaub in einem fremden Land verbringt, dann zählen deren besondere Bedürfnisse. Ist man gesundheitlich ein wenig beeinträchtigt und muss auf genaue Essenszeiten achten, so passt das Mobilheim als Unterkunft auf ideale Weise. Man kocht und isst, wenn das Bedürfnis oder die Erfordernis dazu gegeben ist. Oder man bekommt am Campingplatz-Restaurant alles, was das Herz begehrt. Die Wege sind kurz und der Urlaubstag läuft frei von Stress ab.

Essen, Mobilheim, Terrasse
Selber kochen und die Essenszeiten selbst bestimmen. Das ist ein großer Vorteil beim Mobilheim als Unterkunft und kommt älteren Menschen sehr entgegen.

Selbst bestimmtes Tempo

Auch Ruhezeiten können bequem eingehalten werden. Da man ja im eigenen kleinen Bungalow (Mobilheim) wohnt und sich jederzeit zurückziehen kann. Zum Mittagsschlaf, um zu lesen oder einfach nur auszuruhen. Und Fernsehen ist jederzeit möglich, dank SAT-TV als Standardausstattung im Mobilheim von Gebetsroither. Ein wichtiger Aspekt, da meine Mutter Formel 1-Rennen liebt. Also hatte ich Sendepause am Sonntag, und Frau Mama sah sich das Rennen an. Im Campingurlaub, im Mobilheim, am Campingplatz!

Aber auch ein  Spaziergang am Strand oder in der Parkanlage des Platzes ist jederzeit möglich. Urlaub im Mobilheim bietet eine naturnahe Umgebung und noch einen weiteren Mehrwert: Nämlich den Kontakt zu anderen Menschen. Zu den Nachbarn in der Mobilheimanlage, mit denen man plaudert. Und auch zu den Betreuern von Gebetsroither, die immer vor Ort sind. Und mit denen meine Mutter Freundschaft schloss, abends auf der Terrasse bei Limoncello, Knabbereien und einem Gläschen Wein.

Pizza, Italien, Wein, Oliven
Pizza, Wein, Oliven. Das gehört zu einem Italienurlaub dazu.

Aufgehoben sein im Campingurlaub

All das lernte meine Mutter bei ihrem ersten Campingurlaub in ihrem Leben zu schätzen. Ich hatte den Eindruck, wenn wir von unseren Ausflügen zurückkehrten, dann war das wie ein Heimkommen für sie. Und sie meinte, selbst bei einer Busreise hat man Stress. Immer ein Programm, Hektik mit dem Essen. Hier jedoch am Campingplatz ist alles so geruhsam und gemütlich.

Auch drehte meine Mutter von sich aus eine Runde über den Platz. Ging nachmittags gerne spazieren, flanierte den Strand entlang oder wir nahmen einen Espresso an der Bar am Campingplatz.

Ich hatte dabei das gute Gefühl: Hier geht die Mutter nicht verloren und kennt sich gleich aus. Nach ihren Solo-Spaziergängen kam sie zurück und berichtete, was sie alles entdeckt hatte:

„Im Sanitärhaus gibt es ein eigenes Becken, um dort frischen Fisch zu reinigen und küchenfertig zu machen! Und dort hinten stehen ganz alte Olivenbäume!“

Eigenes WC

Und dann ist da noch die Sache mit dem WC. Ältere Menschen haben manchmal ein Problem, ein ihnen fremdes WC zu benützen. Dieses Problem löst der Urlaub im Mobilheim im Handumdrehen. Das eigene Bad, das eigene WC ist eben dort vorhanden. Und man muss sich nicht an Restaurant- oder Hoteltoiletten orientieren.

„Es funktioniert alles und das Wasser in der Dusche ist heiß!“

Sicherheit und Vertrauen

Für mich war dieser Urlaub im Mobilheim mit meiner Mutter eine wichtige Erfahrung. Diese zeigt, ein Campingurlaub in Mittelitalien funktioniert auch mit betagten Senioren.

Selfie, Silvi alta
Und schon wieder ein Selfie… hier in Siilvi Alta.

Man muss sich nur die Anreise gut einteilen, sehr individuell Pausen einlegen können und im Mobilheim übernachten. Das schafft Vertrauen in die Unterkunft und gibt Sicherheit am Urlaubsort.

Auch nahmen wir unsere eigene Bettwäsche mit, den eigenen Polster, die eigene Decke. Kein unwesentliches Element ab einem gewissen Alter, soll der Urlaub auch Vertrautheit bringen.

Wir genossen viele entspannte Stunden und die Ausflüge, und die vielen Selfies (ich gebe zu, manche wirklich eigenartige!).

Selfie, Urbino, Kathedrale
Mit der Zeit wurden die Selfies immer eigenartiger. Hier in der Kathedrale von Urbino.

Wie in einem Garten

Das bisschen Regen, das meist abends in dieser Campingurlaub Woche immer wieder fiel, störte uns keineswegs. Es war romantisch, die Regentropfen am Dach des Mobilheimes zu hören. Selbst der Wolkenbruch, der in der letzten Nacht niederging, hatte etwas Romantisches an sich.

Das Meer rauschte, die Wellen hörte man mal lauter und mal leiser, und die Vögel sangen in der parkähnlichen Anlage des Campingplatzes den gesamten Tag über. Der Oleander begann gerade aufzublühen und die blühenden Olivenbäume dufteten herrlich süß. Sodass immer wieder ein süßer Blütenduft über das Gelände zog.

Tipp für den Urlaub mit Senioren

Unser Tipp für einen solchen Urlaub mit Senioren: Nebensaison nützen, überschaubare und kleinere Campingplätze als Destination wählen, dosiertes Ausflugsprogramm planen und übernachten im Mobilheim.

Wir waren hier, am Camping Stork in den Abruzzen, Italien. Und es gibt jetzt ein Last Minute Angebot. Fragt das Buchungsteam von Gebetsroither danach, wenn ihr buchen solltet! Und wir meinen: Campingurlaub im Mobilheim funktioniert auch mit älteren Menschen und betagten Senioren.

Ford KA, Mobilheim
Mein vollgepackter KA, ein beinahe Italiener, weil halber Fiat 500. Und es fuhr sich auch sehr bequem, die ganze Strecke mit dem Kleinen. Mit dabei unser eigenes Bettzeug.

2 Gedanken zu „Campingurlaub mit der Frau Mama“

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