Archiv der Kategorie: Urlaub in Ungarn

Plattensee, wir kommen! Das war unser Motto im vergangenen Jahr, als wir mit dem Wohnmobil in Richtung Balatonfüred fuhren. Die Kurstadt aus dem 19. Jahrhundert, die eng mit dem Wiener Hof verknüpft war, bietet auch für Familien einen tollen Urlaub. Denn am Camping Füred ist man total auf Familien eingestellt. Wie überall in Ungarn. Es gibt an jeder Ecke Kinderspielplätze, Parks, Radwege und natürlich auch die gute ungarische Küche. Rund um den Balaton, den Plattensee, entdecken wir selbst immer wieder interessante Ausflugsziele. Eine davon ist die Burg Sümeg.

Ungarn: Kurz mal weg ins Wochenende

Wer im Osten von Österreich zuhause ist, der findet mit dem Plattensee eine rasch erreichbare Destination vor. ReisenMobil probierte dieses Ziel als Kurzurlaub aus und fuhr für 3 Tage nach Balatonfüred.

Wohnmobil in Ungarn. Ja, wir waren wieder mit dem Haus auf Rädern unterwegs.
Mit Wohnmobil in Ungarn. Ja, wir waren wieder mit einem Haus auf Rädern unterwegs.

Alles, was im Umkreis von gut 4 Fahrstunden liegt, ist in unserer Redaktion für einen kurzen Ausflug willkommen. Schließlich eignet sich diese Distanz bestens für einen Wochenend- oder Kurzurlaub.

Also setzten wir uns ins Wohnmobil und tuckerten in Richtung Plattensee. Ungarn: Kurz mal weg ins Wochenende weiterlesen

Ich hab mich getraut!

IMG_0697Fremde Länder, fremde Sitten. Fremde Länder, fremde Küche. So auch in Ungarn, als ich am Weg nach Balatonfüred eine Mittagsrast im Burggasthof von Sümeg einlegte. Hier empfiehlt der Küchenchef ein „Hahnhoden-Gulasch“.

Man kann ja vieles essen. In Österreich sind es die Kutteln, Beuschel oder Hirn mit Ei abseits des gängigen Speiseplans. Doch auch in Ungarn werden Inneren aufs Liebevollste verarbeitet. Da sieht man eigenartige Leberwürste, bei deren Aussehen man Teile des Verdauungstraktes vermuten kann, die man lieber nicht recherchiert. Oder man entdeckt veredelte „beste Stücke“ des Federviehs auf der Karte.

Gut, die reisende Köchin Sarah Wiener durfte sich einmal im Ausseerland an Gamshoden versuchen. Ich versuchte mich am Hahnhoden-Gulasch eines ungarischen Küchenchefs.

Mit Dill-Nockerln serviert, so stand’s auf der Karte. Und ja, ich traute mich drüber. Aber nur als halbe Portion, falls das Hoderl nicht munden sollte.

Nur soviel zum Resümee: Es schmeckte vorzüglich – das Hoderl. Kein Vergleich zu anderen kulinarischen Besonderheiten wie in Aspik gelegte Hühnerbeine oder nach Schwefel riechende gekochte Eier, die ich auf Reisen bereits serviert bekam.

Hahnhoden-Gulasch in Ungarn, das kann man ohne Bedenken bestellen. Und wo gibt es das Beste? In Sümeg, im Burggasthof, rund 20 Kilometer nördlich vom Plattensee entfernt. Mahlzeit!

– Angelika Wohofsky