Fliegen nach Kroatien

Fliegen nach Kroatien – Küstenflug und Transfer

Wie freuten wir uns, als wir von der European Coastal Airlines (ECA) berichteten und das Fliegen  nach Kroatien und zu den Inseln in greifbare Nähe rückte. Wir planten, auch mit der Grumman Goose, einem Wasserflugzeug, auf die Inseln zu jetten. Nun wurde der Airline-Betrieb eingestellt. Die Frage bleibt also, wie komme ich vom Flughafen zum Campingplatz oder mal rasch auf die Inseln?

Im Jänner 2016 veröffentlichten wir einen Beitrag übers Inselhüpfen mit dem Wasserflugzeug der European Coastal Airlines (ECA). Wir stießen selbst über einen Artikel im Reiseteil einer österreichischen Tageszeitung auf dieses Thema. Und wir waren von dem Gedanken mit einem Klassiker, der Grumman Goose, das Fliegen in Kroatien zu erleben, total verzaubert. Das wollten wir unbedingt tun. In diesem Jahr, im Sommer!

Fliegen nach Kroatien – Ein Traum?

Wir hatten also unseren Vorsatz vom Fliegen nach Kroatien gefasst, und wir verfolgten die Webseiten-Aktivitäten der ECA. Auch mit dem Hintergedanken, online ein günstiges Ticket zu buchen. Um vielleicht auch mal ganz frech von Ancona nach Split übers Mittelmeer zu hüpfen. Diese Linie stand nämlich im Angebot der ECA.

Auf der Webseite der Airline blieb es jedoch während der gesamten Urlaubssaison 2016 recht still. Unsere öfters durchgeführten Buchungsanfragen gingen meist ins Leere: kein Termin, kein Flug verfügbar. Aha, fliegt sie also doch nicht, die European Coastal Airline? Sollte unser Vorhaben ein Traum bleiben?

Betrieb eingestellt

Nun lesen wir, der Betrieb der ECA wurde am 4. Oktober 2016 eingestellt. Verschiedene Medien und Wikipedia begründen die Stilllegung mit Sicherheitsmängeln und fehlenden wichtigen Wartungsarbeiten.

Was im August 2015 bei  SkyNews, dem  Magazin der Schweizer Luftfahrt, als verheißungsvoller Bericht über die ECA  beworben wurde, bleibt jetzt am Boden.  Und aktuell informiert die Webseite der ECA ihre Besucher sinngemäß mit dem Text: „…man freut sich auf die Saison 2017“. [Anm. d. Red., Stand: 14. November 2016]

Damit bleibt das Problem für Urlauber, die nach Kroatien mit einer der großen Fluglinien reisen und beispielsweise in Rijeka oder Dubrovnik am Airport landen, bestehen.

Alles klar, aber wie komme ich vom Airport zum Campingplatz und wie weiter auf die Inseln?

6 Optionen für den Flughafen – Transfer

Unsere Redaktion hat sich der Lösung des Flughafen-Transfers und der Inselbesuche gestellt. Folgende Optionen fanden wir heraus:

  • Mietwagen mitbuchen. Dafür gilt, wie anderswo auch, diesen schon daheim über einen der Automobilclubs zu reservieren. Dann geht’s am Flughafen nur noch zum Schalter, Auto abholen und Abfahrt. Mit dem Mietwagen kannst du auch Ausflüge in die Umgebung Unternehmen: Einkaufen, mal auswärts essen gehen, sich die Gegend anschauen.
  • Zur Überfahrt mit dem PKW auf die Inseln nützt man die Autofähre, die in Kroatien „Trajekt“ heißt. Sie gehört in diesem Land zum Straßenbild wie anderswo Brücken oder die Straßenbahn.
  • Sich mit dem Taxi zum Campingplatz chauffieren lassen. Das ist sicherlich die bequemste Art. Man bleibt aber am Campingplatz selbst auf die dort gebotene Infrastruktur beschränkt (Fahrradverleih, Bummelzüge in die Ortschaften, Spazierwege, Bootsvermietung,…).
  • Wer eine Insel als Reiseziel hat, setzt mit der Personenfähre bzw. Autofähre  auf diese über. Man muss aber trotzdem einen Taxiservice von und zur Fähre mit einrechnen. Stichwort: Das Gepäck und die Anlegestellen der Fähren liegen nicht an den Campingplätzen.
  • Mit dem Taxiboot unterwegs zur Insel. Auch das gibt es. Solche kleinen Boote sind das kroatische Pendant zum klassischen Taxi. Wo Taxiboote ab- und anlegen, muss man vor Ort recherchieren. Und schließlich muss man vom Airport ja auch wieder zur Anlegestelle des Taxibootes gelangen. 😉
  • Bietet der Campingplatz ein eigenes Airport-Shuttle an, dann dieses nützen. Derartige Informationen erhält man direkt bei den Campingplatz-Direktionen. Airport-Shuttle sind aber eher selten, weil der typische Camper mit dem eigenen Reisemobil oder PKW anreist.

 

  • Und wenn man trotzdem mit dem eigenen PKW anreist, dann wäre der Autoreisezug ebenfalls eine Option. Darüber Nachdenken und diese Reisevariante durchrechnen könnte sich im einen oder anderen Fall durchaus lohnen.

Autofähre, Kroatien

Zusammenfassung

Fliegen nach Kroatien und Urlaub am Campingplatz verbringen, will gut überlegt sein.  Mit dem Wasserflugzeug die Küste entlang oder auf die Inseln funktioniert derzeit sowieso nicht. Da muss auf Fähren oder aufs Mietauto zurückgegriffen werden.

Außerdem: Wer das Fliegen nach Kroatien als Anreiseoption in Betracht zieht, sollte  trotz der verlockenden Ticketpreise die Mobilität vor Ort mitberechnen. Zusätzlich zum zeitlichen Aufwand für die Organisation  von  Taxi,  Shuttles, öffentlichem  Verkehr vor  Ort kosten auch diese Verkehrsmittel etwas.

Gebetsroither weiß außerdem über die manchmal langen Anreisen Bescheid. Gerade dafür gibt es ein „Stop & Go“-Paket. Auf 2 Campingplätzen (Bella Austria in Österreich und Soline in Kroatien) kann man einmal zum halben Preis übernachten und sich im Mobilheim oder Wohnwagen ausschlafen. Also, nicht vergessen, beim Urlaubbuchen danach fragen.

Fazit: Wären wir von der ReisenMobil Redaktion in der Situation, nach Kroatien zu fliegen, würden wir uns vor Ort einen Mietwagen nehmen. Und um auf die Inseln zu gelangen, greifen wir weiter zum bewährten Motorboot oder der Fähre.

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