Gas aus leichter Flasche

Für Kochen und Heizen kommt die Energie im Wohnmobil aus der Gasflasche. Da das Gesamtgewicht bei den 3,5-Tonnen-Modellen immer berücksichtigt werden muss, und die Gasflasche ein notwendiges Übel darstellt, sollte man einen Blick auf die Leichtflasche werfen.

Aktuell wird in den sozialen Netzwerken  das Thema Gas im Womo fleißig rauf und runter diskutiert. Die häufigsten Fragen dabei sind: Wieviel wird benötigt? Wie lange kommt man mit einer Füllung aus? Welches Gas wird verwendet und so weiter. Dabei fällt ein Thema meist unter den Tisch. Das Thema des Gewichts.

Auf Hersteller von Leichtflaschen wie dopgas sollten wir Wohnmobil-Fahrer aber einen Blick werfen. Denn gerade im Winter kommt man, je nach Temperatur und Ausstattung im Wohnmobil, nur zwischen 3 und 5 Tage mit einer Füllung, also mit einer Gasflasche (!) aus. Eine Füllung, das sind, je nach Hersteller, zwischen 10 und 11 Kilogramm Flüssiggas.

Und gerade der Winter reizt uns, schnell mal zum Schnee zu fahren, auf einem Parkplatz im Skigebiet zu übernachten und zwei Tage mit Wintersport zu verbringen. Das heißt, wir brauchen Gas. Mehr Gas als sonst üblich.

Im Winter schleppen wir aber auch ein Mehr an Ausrüstung im Wohnmobil mit. Da müssen die Ski (alpin, Touren und Langlauf), Schneeschuhe, Eislaufschuhe, festes Schuhwerk, (mehr) warme Kleidung etc. ins Womo. Und wir 3,5-Tonnen-Fahrer wissen, allzuviel geht nicht mit der Zuladung in dieser Klasse. Wir müssen auf das Gewicht achten.

Kunststoffflasche hat Vorteile

Also lautet das Motto gerade während der kalten Jahreszeit: Gewicht sparen und einen Blick auf die „Gasflasche leicht“ werfen. Die Vorteile liegen nämlich auf der Hand:

  • rund 50 % leichter als die normale Gasflasche
  • kein schweres Heben mehr beim Umhängen
  • Der Füllstand ist von außen ablesbar
  • Leichtflasche ist korrosionsbeständig
  • Leichtflaschen sind wiederbefüllbar
  • robust und sicher beim Transport

Den zentralen Vorteil bringt jedoch dieses Zitat eines erfahrenen Wohnmobilisten, gefunden im Campingforum, auf den Punkt:

Aus Gewichtsgründen der Flaschen und altersbedingt bin ich bei 2×10 kg BP Leichtflaschen gelandet.

Gas, von dopgas
Leichtflasche von dopgas. Foto: dopgas.

Klar, weniger Gewicht kostet etwas Geld. Aber gerade wir Wohnmobilisten, die wir zur klassischen Zielgruppe 50+ zählen, sind vermutlich für jeden Kilo weniger, den wir heben müssen, dankbar.

Gas für lange Reisen planbar

Auch lässt sich eine längere Reise mit Gas aus leichter Flasche in Europa durchaus planen. Der Sommerbedarf für 6  bis 8 Wochen liegt bei 2 Flaschen zu je 10 kg. Der Verbrauch hängt natürlich vom persönlichen Verbraucherverhalten und der Ausstattung des Wohnmobils ab.

Bei Winterfahrten kann man in die Reiseroute jene Servicestellen einplanen, welche die Leichtflasche im Programm haben. Die Hersteller verfügen auf ihren Webseiten über eine Händlerliste. Dopgas gibt es beispielsweise in Österreich bei über 150 Turmöl- und BP Tankstellen.

Und noch einen Vorteil haben wir für die „Gasflasche leicht“ entdeckt: Man ist immer mit dem Gas und der Gastechnik seines Vertrauens unterwegs. Ein nicht unwesentlicher Aspekt bei Reisen ins Ausland.

Ein Gedanke zu „Gas aus leichter Flasche“

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