Gerhard Schmiedhofer

„Der Schmiedi stellt sich vor“ – Unser Mitarbeiter

Wir treffen unseren Mitarbeiter „Schmiedi“ in der Werkstatt. Er arbeitet gerade an einem Wohnmobil und checkt die Bordtechnik. Schmiedi ist schon seit 12 Jahren bei uns. Ein Urgestein sozusagen. Und immer da, wenn es etwas zu reparieren gibt oder ein Service durchzuführen ist.

Wir beginnen mit „Schmiedi“ unsere Winterserie „Das Gebetsroither Team stellt sich vor“. Der Schmiedi heißt eigentlich Gerhard Schmiedhofer und ist gelernter Einzelhandelskaufmann.

Was er den ganzen lieben Tag lang als Techniker bei Gebetsroither so macht, wollten wir zu Beginn unseres Gesprächs mit ihm wissen.  Die Antwort sprudelte nach kurzem Zögern – „Ja, was mach ich eigentlich die ganze Zeit?“ – nur so aus ihm heraus:

„Klima-, SAT- und Navigationsgeräte einbauen, Arbeiten an den Aufbauten der Reisemobile und Wohnwagen, Alarm- und Solaranlagen installieren, Fahrradträger montieren, reparieren, Wartung. Es ist immer was zu tun.“

Reparieren, Service, Einbau

Und dann erzählt uns Mitarbeiter Schmiedi etwas über Wohnmobiltechnik, Rollos, Dachluken, Heizung, Kühlschränke und Bordelektrik. Über Luftfederungen, die eingebaut und Gasprüfungen, die am Wohnmobil regelmäßig durchgeführt werden müssen.

Gerhard Schmiedhofer, Schmiedi, Mitarbeiter
Schmiedis Leidenschaft: Das Reparieren und im Wohnmobil schlafen.

Besonders jetzt gäbe es viel zu tun, meint Schmiedi. Denn im Zuge der herbstlichen Wartungsarbeiten repariert er in der Werkstatt von Gebetsroither auch Unfall- und Hagelschäden, welche manches Wohnmobil während der Reisesaison erlitten hat. Jetzt sei Hochsaison für Reparatur, jetzt im November und Dezember, erklärt er uns.

Der Schmiedi meint: „Nicht nur, wenn was hin ist, bin ich da.“ Auch der Einbau von Zusatzgeräten bei Neufahrzeugen ist sein Job. Und dann berichtet er von seinem schönsten Arbeitstag in 12 Jahren Gebetsroither. Eigentlich sind es zwei schönste Arbeitstage:

„Wie wir die Hebebühne oben in der alten Werkstatt bekommen haben. Und als wir hierher übersiedelten.“

Mit „hierher“ meint Schmiedi die neue Europazentrale in Weißenbach bei Liezen, die im Frühjahr 2011 bezogen wurde.

Mitarbeiter und Womo-Fan

Als einer der „ältesten“ Mitarbeiter von Gebetsroither wurde Gerhard Schmiedhofer im Zuge der 35-Jahre-Gebetsroither-Feier im September 2016 geehrt.

Im Oktober 2004 fing er in der Werkstatt an. Und mit dem Arbeitsplatz fand auch das Reisen mit dem Wohnmobil zu ihm.

Wir mussten ihn bei unserem Besuch unbedingt auf seine Beziehung zum Wohnmobil ansprechen. Weil wir wissen, der Schmiedi schläft so gern im Womo. 🙂

Gerhard Schmiedhofer, Mitarbeiter, Gebetsroither
Nicht nur dienstlich, auch privat ist Schmiedi gerne mit dem Wohnmobil unterwegs.

Die erste Nacht im Wohnmobil verbrachte er mit seiner Familie in einem Frankia, am Chiemsee. Das war vor 11 Jahren. Und seitdem ist er regelmäßig mit Familie und Wohnmobil unterwegs. Auch nur zu zweit mit seiner Partnerin verreist er gerne mit dem Reisemobil. Schmiedi liebt die kleinen Plätze und das Unterwegssein. Und das einzigartige Flair, in einem Womo zu übernachten.

„Mit dem Wohnmobil Urlaub machen ist ideal für die Kinder. Die finden schnell jemanden am Campingplatz. Ein Hotel wäre viel zu umständlich.“

Gerhard Schmiedhofer, Mitarbeiter Ehrung
Zünftig in Lederhose und ohne Werkstatt-Montur. Gerhard Schmiedhofer (ganz rechts) bei der Mitarbeiterehrung auf der 35-Jahre-Gebetsroither Hausmesse.

Ein richtiger Camper

Sein Arbeitsplatz bei Gebetsroither bringt auch berufliche Womo-Reisen mit sich. Denn jährlich fahren die Mitarbeiter der Werkstatt auf Schulung. Auf Schulungen beim Reisemobilhersteller Knaus, bei Ausrüstern wie Truma und Dometic. Klar, dass diese Dienstreisen mit dem Reisemobil unternommen werden. Schließlich hat man alles mit dabei: Bett, Essen, das „Hotelzimmer“. Und Schmiedi kann wieder im Womo schlafen!

„Die Schulungen sind klasse. Wir kommen mit ihnen regelmäßig auf den neuesten Stand.“

Schmiedis Womo-Tipps

Mitarbeiter Gerhard SchmiedhoferSpätestens zu diesem Zeitpunkt wollten wir den Profi und erfahrenen Wohnmobilisten fragen, was er seinen Kunden empfiehlt. Hier seine wichtigsten Tipps:

  • Der Dichtheitstest soll regelmäßig durchgeführt werden, vor allem nach Ablauf der Garantie und bei älteren Fahrzeugen!

„Wasser sieht man lange nicht, auch wenn es irgendwo herein rinnt. Erst wenn es innen muffig riecht oder ein brauner Fleck an der Wand ist, steht fest: Das Fahrzeug ist undicht. Und dann ist es meist zu spät.“

  • Die Batterien im Herbst vollladen und dann ausbauen. Diese trocken und warm lagern und monatlich laden.

„Steht ein Reisemobil über den Winter und bleibt die Batterie drin, wird diese einfach kaputt.“

  • Kontrolle des Unterbodens auf Schäden!

„Ich würde beim Einwintern den Unterboden genau kontrollieren und gegebenenfalls sofort ausbessern.“

  • Frostschutzwechsel bei Fahrzeugen mit Alde-Heizung, alle 5 Jahre!

„Wir haben ein solches Gerät für den Frostschutzwechsel bei Alde-Heizungen in der Werkstatt. Nur den Frostschutz ablassen, ist zuwenig.“

Zusammenfassung

Das ist er also, unser Schmiedi, der Mitarbeiter und Techniker in der Werkstatt von Gebetsroither, der selbst so gerne Wohnmobil fährt. Und den wohl nur wenig aus der Ruhe bringen kann. Immer einen Grinser im Gesicht weiß er, wovon er spricht, wenn es um die Womo-Technik geht.

Und der uns zum Abschluss unseres Werkstattbesuches, natürlich breit grinsend, von seinem ungewöhnlichsten Kunden erzählt.

„Das war der, dem wir das Wohnmobil komplett schwarz folieren mussten, inklusive SAT-Spiegel.“

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