Der Klassiker unter den Küstenstrassen

Die Jadranska Magistrala ist der Klassiker unter den Küstenstraßen. Diese Straße führt die Ostküste der Adria von Triest über Kroatien bis nach Ulcinj in Montenegro. Die Magistrala sollte jeder Wohnmobilist (und auch Autofahrer) einmal bewältigen.

Ganz besonders der Abschnitt der Jadranska Magistrala zwischen Rijeka über Senj, Zadar, Sibenik, Split, Opuzen und Dubrovnik zählt zu den beeindruckendsten Küstenstraßen in Europa. Die Länge dieses Abschnittes, der auch die Bezeichnung D8 trägt, wird mit 658 Kilometern angegeben.

Start in Senj

Wir sind im vergangenen Sommer (2015) bei Senj auf die Magistrala gestoßen. Bevor die Route (von der Autobahn aus Richtung Zagreb kommend) hinunter nach Senj führt, muss man aber bei den Verkaufsständen einen kurzen Halt einlegen. Dies ist nicht nur ein Pflichtstopp aufgrund des sagenhaften Ausblicks auf die Kvarner Bucht. Auch der Honig, den man dort am Parkplatz bei den Bauern kaufen kann, hat teilweise atemberaubende Preise.

Jadranska Magistrala

Der Küstenstraßen-Abschnitt von Rijeka bis Zadar misst knappe 200 Kilometer, die es landschaftlich und straßentechnisch in sich haben. Tiefblicke wechseln mit Felsdurchbrüchen ab. Stellenweise wird es eng, darauf folgt wieder breite  Strecke.

Man sollte aber immer den Rückspiegel im Blickfeld behalten, denn die Kroaten kennen ihre Magistrala gut genug um zu überholen. Auch auf kurzen Abschnitten tun sie dies mit Leidenschaft. Also ist hier passives Fahren besonders angesagt.

Mit dem Womo kurbelt man sich bei meist 60 bis 70 km/h die Jadranska Magistrala  entlang. Und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dafür sorgt auch die höhere Sitzposition im Wohnmobil. So werden die Tiefblick noch ein wenig tiefer und die Ausblicke noch spektakulärer.

Zeit lassen auf der Jadranska Magistrala

Unser Tipp: Sieht man eine Haltebucht mit Ausblick aufs tiefblaue Meer, unbedingt diese nützen. Nicht lange überlegen und kurzen Zwischenstopp einlegen. Ihr werdet mit einem atemberaubenden Panorama belohnt.

Ach ja, und wenn die Bora kräftig weht, dann ist die Magistrala meist gesperrt. Die Bora, das ist ein kalter Wind, der heftig bläst und mit Regen gemeinsam die Küstenstraße in eine Rutschbahn verwandelt. Aber für die Sperre der Magistrala sorgen die Kroaten. Achtet einfach auf die Ampeln und die Hinweisschilder „Bora“ entlang der Route.

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Oder man sieht sich hier 82 Minuten Fahrt über die Jadranska Magistrala zur Einstimmung auf den nächsten Urlaub an. Viel Vergnügen!

3 Gedanken zu „Der Klassiker unter den Küstenstrassen“

    1. Super, macht das. Und meldet euch mit kurzem Bericht, wie es für euch war. Vielleicht auch mit Foto?
      Übrigens, einfach ungeniert auch die Autofähren auf die Inseln nehmen. Beispielsweise nach Rab oder auf Pag.
      Schönen Urlaub gleich mal im Voraus wünschen wir,
      Angelika 🙂

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