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Auf zu den Kanaren mit dem Wohnmobil!

Ein Wohnmobil-Fahrer aus unserer Kundenfamilie war dieses Jahr zum südlichsten Punkt Europas unterwegs, auf die Kanaren. Hier sein Reisebericht, der ohne Zweifel Lust auf Womo-Touren macht.

Zog es uns vergangenes Jahr zum nördlichsten Punkt Europas, war dieses Jahr der südlichste, auf den Kanaren, an der Reihe. Nach einer Anfahrt von 3.000 km  über die zwar kilometermäßig zur Italienvariante gleichen, aber mautmäßig günstigeren Route Schweiz und Frankreich, ging es mit der Fähre von Cadiz nochmals 1.200 km Richtung Süden nach Lanzarote.

Vulkane, einsame Stellplätze am und über dem Meer und eine von Cäsar Manrique naturbelassene Landschaft beeindruckten uns sehr.

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In nicht einmal einer halben Stunde Fahrzeit brachte uns ein Tragflächenfährboot der Fred Olsen Line zu unserer nächsten Insel Fuerteventura.

Fähre, Kanaren

Den weißen Sand und unzählig viele Surfer gibt es hier wirklich, aber genauso einsame, verlassene Ortschaften an der Westseite der Insel. Vom südlichsten Hafen der Insel nahmen wir die Fähre nach Teneriffa, wo uns das Gebiet rund um den 3.718 Meter hohen Pico del Teide, die Hafenstadt Santa Cruz und das Bergdorf Masca am meisten gefielen.

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Gran Canaria bildete mit den Dünenstränden von Maspalomas und den engen Gebirgsstraßen durch die Berge den Abschluss unserer Inseltour.


Wildes Camping

Vor allem auf Lanzarote fühlten wir uns, als ob wir das einzige Wohnmobil auf der Insel wären. Auch auf dem am meisten vom Fremdenverkehr besuchten Gran Canaria waren es selten mehr als 10 spanische Camper am Tag. Das ermöglichte es ohne Verbotstafeln auf über den Wolken liegenden Bergen, an einsamen Stränden bei romantischem Leuchtturmfeuer oder inmitten von Städten oder Hotelanlagen zu nächtigen. Dieses klein wenig an Abenteuerlust und Unabhängigkeit war auch erforderlich, denn die spärlichen Campingplätze hatten wegen Nebensaison geschlossen.

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Wasser vom Friedhof

Nachdem Wasser ein kostbares Gut ist, waren wir oft mit Trichter und zwei Kanistern bei Strandduschen und auf Friedhöfen auf der Suche, um unseren Tank gut gefüllt halten zu können.

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Der Matrix bewährte sich sowohl auf den engen Bergstraßen als auch den langen Autobahnstrecken auf dem Festland wieder ohne Tadel. Lediglich etwas mehr Bodenfreiheit würde das Abenteuer fernab von touristischen Hauptgebieten etwas sorgenfreier gestalten.

Unser von Gebetsroither in Hagenbrunn zusätzlich eingebautes Fenster wollen wir auf keinen Fall mehr missen. Es bot uns oft unvergessliche Ausblicke unmittelbar vom Kopfpolster aus.

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Einbruch vereitelt

Glück hatten wir bei einem Einbruchsversuch in Frankreich. Zirka 200 Kilometer nach Mitternacht steuerten wir einen einsamen Rastplatz an der Autobahn an. Vom unruhigen Camperinstinkt und all den aufgekommenen Erzählungen wachgehalten, hörte ich ein Auto, welches vor uns einparkte. Sofort war ich am vorderen Dachfenster und sah, wie sich einer der Diebesbande Richtung Fahrertüre anpirschte. Als ich die Seitenjalousie ruckartig öffnete, erschrak er dort bereits wild fuchtelnd, und lief durch den Wald davon. Ob uns hier die Thitronik Alarmanlage und das Dead Locking System geschützt hätte?

Kanaren – Ein 8.000 Kilometer Trip

Vier Wochen dauerte unser Urlaub, davon verbrachten wir laut Bordcomputer 120 Stunden für die nicht ganz 8.000 km hinter dem Lenkrad.

Die Fähren von Spanien zu den Inseln der Kanaren sind über die beiden Anbieter Amas oder Trasmediterranea bequem über das Internet buchbar. Zwischen den einzelnen Inseln reicht es zumeist aus, eine Stunde vor der Abfahrt im Hafen ein Ticket zu kaufen.

Das Wetter war typisch für Atlantikinseln in dieser Gegend im Nordwesten oft neblig mit tiefen Wolken und Temperaturen um die 20 Grad, im Südosten zumeist sonnig mit Badewetter um die 30 Grad. Es ging immer mäßig bis starker Wind, abends brauchten wir immer eine Jacke.

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Einen Multimedia Abend von unserer Reise wird es, wie im Vorjahr, wieder im November in der Pfarre Stadlau geben.

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ReisenMobil bedankt sich für diesen tollen Bericht über eine Wohnmobilreise auf die Kanaren. (Fotos und Text von Franz Hamberger. SEO-Optimierung des Textes durch die Blog-Redaktion.)

 

Ein Gedanke zu „Auf zu den Kanaren mit dem Wohnmobil!“

  1. hallo ihr 2,wunderbar geschrieben.ich,ute möchte den kommenden winter auf den kanaren verbringen.leider ohne udo,meinen mann.er ist 55 und muß noch etwas strampeln.

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