Kauf ich mir ein Wohnmobil?

IMG_0697Ich war mit meinen Chefleuten in Düsseldorf. Auf der Messe. Am Caravan Salon. Ehrlich, nach dem ersten Tag überfiel mich heillose Überforderung. War das Bett im XY nun vorne oder hinten? Wie groß war schon schnell der Stauraum im Z? Und bloß keinen Slim Tower als Kühlschrank, ich brauche einen normal großen. Backrohr wäre auch toll, und und und ….. die Wunschliste wird immer länger.

Ich war 2 Tage damit beschäftigt den ultimativen Durchblick durch die Angebotspalette zu gewinnen. Ehrlich, keine Chance. Nur eines blieb hängen: Viele bauen schöne Dinger, und wer sich ein Wohnmobil, einen Van oder einen Wohnwagen kauft, der geht immer Kompromisse ein. Falls ich einmal von dem Gedanken besessen sein sollte, mir ein solches Teil zuzulegen, dann beherzige ich bestimmt den Rat meines Chefs:

„Campingtisch und Sessel müssen in der Heckgarage Platz finden! Was anderes brauchst du gar nicht zu suchen.“

Aha, das hätte ich beinahe vergessen, geblendet vom glänzenden Design dieser Häuser auf Rädern. Und verwirrt von meiner Fixiertheit, ob das Bett wohl breit genug ist und ich mich im Bad umdrehen kann. Und ob man die Gläser hängen darf im Küchenblock, der über 2 Spülbecken verfügen sollte. Ich hab’s vergessen, das mit dem Stauraum, weil total konfus ob blitzartiger Verliebtheit  in einen teilintegrierten Typ (Auto bitte, kein Mann!). Der zog am nächsten Tag wieder von dannen. Genauso schnell, wie er gekommen war, der Typ, der teilintegrierte. Franki-Boy go home! 😉

Eines ist gewiss. Bevor man sich ein Wohnmobil kauft – gebraucht oder neu – fährt man verschiedene Modelle mal zur Miete. Nur so kriegst du raus, was du wirklich brauchst.

– Angelika Wohofsky

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