Kurz mal weg in die Wachau

Anfang Juli beginnt die Marillenernte in der Wachau. Diese österreichische Region ist für ihre Marillenkulturen bekannt. Weniger bekannt sind erlebnisreiche Orte für alle jung Gebliebenen wie die Schaugärten bei Kittenberger.

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Die Marille, Symbol für die Wachau.

Ab kommender Woche beginnt, wenn die Sonne und das Wetter mitspielen, wieder die Marillenernte in der Wachau. Diese dauert 3 bis 4 Wochen an. Grund genug für einen Kurzurlaub in einer der schönsten Regionen Österreichs.

Als Vorbereitung auf diesen Kurzurlaub kann man sich über den aktuellen Reife-Grad der Marillen über die „Marillen-Cam“ informieren. Eine Marillen-Börse ermöglicht es außerdem, direkt von den 220 Wachauer Marillenbauern diese köstlichen Früchte zu beziehen.

Dem Wein gewidmet

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Im Innern des Loisiums eröffnet sich den Besuchern eine Welt aus Licht, Stein und Wein.

Was für manche Erwachsene die Marille ist, das sind für andere die exzellenten Weine der Wachau. Und diese Welt des Wachauer Weines lässt sich eindrucksvoll in Langenlois erleben.

So bietet die Loisium Weinwelt Kellerführungen, Weinverkostungen und eine magische Welt aus Licht, Stein und Wein seinen Besuchern an. Verkosten, schnuppern und sich von den Lichtspielen verzaubern lassen ist hier angesagt.

Familien-Abenteuer

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Von der Ruine Dürnstein aus blickt man auf die Donau und die Wachau.

Als Familie kurz mal in die Wachau zu fahren muss aber mehr bieten als Wein und Marille. Da gehört ein ordentliches Abenteuer-Programm für Jung und Alt dazu. Das Abenteuer beginnt mit einem Besuch auf der Ruine Dürnstein. Zur Ruine hinauf führt ein Weg, den schon der englische König Richard Löwenherz im 12. Jahrhundert beschritten hat.

Hinauf zur Ruine entlang einer in den Fels gelegten Treppe.
Hinauf zur Ruine entlang einer in den Fels gelegten Treppe.

Man klettert den Burghügel hinauf und genießt dann einen traumhaften Ausblick über das Donautal. Dabei lassen sich magische Geschichten über Richard Löwenherz, seinem Minnesänger Blondel und auch über seinen Zeitgenossen, Robin Hood, erzählen.

Löwenherz hielt man im Turm der Burg Dürnstein 1192 bis 1193 gefangen. Er wollte die Beute seiner Kreuzzüge nicht mit dem österreichischen Herrscher teilen. Also landete der Engländer im Verlies, bis er durch Bezahlen eines Lösegeldes freikam. Um diese Geschichte zu erleben führt auch ein Themenweg rund um die Ruine Dürnstein.

Kinder-Welt

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Eine Bank für Riesen im Kittenberger Erlebnisgarten.

Das Abenteuer Familien-Urlaub in der Wachau lässt sich aber noch steigern. Die Kittenberger Erlebnisgärten in Langenlois sind nicht nur eine botanische Augenweide. Jung und Alt können hier einiges entdecken, was aus der Norm fällt.

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Großer starker Mann mit Hinkelstein.

So hält man ein Picknick auf Riesen-Stühlen. Baut sich ein Garten-Tipi oder springt in die Sandgatschmulde.  Es gibt einen Felsengarten zum Klettern, ein Weidenhaus, ein Insektenhotel und vieles mehr. Am Ende eines Nachmittages im Erlebnisgarten bietet der Weidendom bequeme Hängematten für eine Runde chillen.

Rumhängen im Weidendom
Rumhängen im Weidendom.

Tipp für Reisemobilisten: Ein Reisemobil-Stellplatz befindet sich in Langenlois. Von diesem aus kann man gut die Wachau erkunden.

Wir haben es ausprobiert. Die Wachau eignet sich bestens für einen Kurzurlaub mit der Familie per Reisemobil. Infos für Spontane, die sich für einen Kurzurlaub ein Reisemobil mieten wollen, findet man hier. Einfach dazu die Buchungshotline von Gebetsroither anrufen.

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