Meine erste Nacht im Mobilheim

Angelika WohofskyIch bin eigentlich ein Fan vom Fahren. Und fix an einem Platz picken, um zwei Wochen lang aufs Meer hinauszuschauen. Nein, das ist alles andere als meines. So  ziehe ich persönlich das Wohnmobil als Unterkunft vor, weil ich wegfahren kann, wann ich will. Ich einfach meinen Standort verändern kann, wenn es mir an einem Platz nicht gefallen sollte. Als wir aber mit der Firma einen Ausflug nach Sanremo machten, nächtigten wir im Mobilheim. Und ich muss sagen: „Gar nicht mal so übel“.

Mobilheime sind kleine Häuser, mit vollständiger Küche, Bad und WC, einem Wohnzimmer oder Wohn-Essbereich und Schlafzimmer. Im Grunde könnte man in einem Mobilheim auch dauerhaft leben. Denn die Größe von bis zu 35 Quadratmeter,  die großzügige Terrasse gar nicht mitgerechnet, genügt für eine Person. Die Kleinwohnungen mancher Städter sind nicht viel größer.

Ich beziehe also mit meinen Kollegen ein Mobilheim der Luxuskategorie in Sanremo, das wir als Unterkunft beim Betriebsausflug zur Verfügung gestellt bekamen. Und ich darf im Elternschlafzimmer schlafen: Großes Bett und super viel Platz. Wow! Meine erste Nacht in einem Mobilheim und sowas von toll.

Mobilheim, mein Haus?

Ich wohne hier im „eigenen“ kleinen Haus und das ganz schön luxuriös. Denn die Ausstattung übertrifft das, was ich von daheim gewöhnt bin. Moderner Flatscreen, SAT-TV (ich hab nur Kabel) und Klimaanlage sowie eine gemütliche Sitzecke und kleine Terrasse vermitteln ein heimeliges Gefühl. Auch das Bad ist großzügig und sogar ein wenig größer, als meines daheim.

Also stehe ich am „Morgen danach“ auf, zieh mir ein T-Shirt über und setze mich auf die Terrasse – nur ein frisch gebrühter Kaffee fehlt jetzt noch. Ich schreibe Tagebuch im Freien am Meer unter Palmen. Und stell mir vor, für meinen nächsten Urlaub ein Mobilheim als Unterkunft  ins Auge zu fassen. Auf der Insel Hvar, in Vira, wäre dieses Urlaubsziel, wo der Platz mit Standard-Mobilheimen ausgestattet ist. Weil man braucht ja nicht mehr, im Urlaub auf einer der schönsten Inseln Kroatiens. Wo man besten Fisch in den kleinen Konobas serviert bekommt, dazu Kartoffel-Mangold Gemüse, Prosut und dalmatinischen Wein. Und das alles mit Blick aufs Meer, tiefblaues Wasser.

Eine Woche im Mobilheim auf Hvar, das halte ich aus. Glaub ich.  Schließlich kann man von dort kleine Ausflüge sogar mit dem Wasserflugzeug unternehmen. Da bin ich tagsüber dann unterwegs und abends „daheim“ im Mobilheim. Haha!

– Angelika Wohofsky

 

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