Sardinien – Die Insel des Schweigens und der Hirten

Zwei Wochen Zeit und viel Hunger nach Insel und Meer. Wohin soll es also gehen, um diese Symptome zu stillen? Nach Sardinien natürlich. Wir erkundeten die „Insel des Schweigens und der Hirten“ mit unserem Wohnmobil.

Die Anreise erfolgte über Genua. Wir nahmen die Nachtfähre und stiegen am nächsten Morgen im Hafen von Olbia aus. Von hier führte uns die Route gleich zu einer bekannten Destination: die Costa Smeralda, die Smaragdküste. Diese ist nach dem smaragdblauen Wasser benannt und schlummerte lange Zeit so vor sich hin, wurde nur von armen Hirten heimgesucht.

Sardinien_Costa Smeralda (4)_sWachgeküsste Küste

Erst in den 1960er Jahren kaufte Karim Aga Khan IV., ein arabischer Prinz, diesen Küstenabschnitt im Nordosten Sardiniens. Vorher gab es hier nämlich nur Schafe und Hirten, die entlang der Felsküste und der Sandstrände ihr hartes Brot verdienten. Ein Konsortium rund um den Investor Aga Khan entwickelte von da an die Costa Smeralda, unter Auflage strenger Richtlinien, zur Tourismusregion. Massentourismus und Umweltzerstörung gibt es aber trotzdem nicht. Dafür viel smaragdblaues Wasser und traumhafte Blicke aufs Meer.

Die Costa Smeralda zählt zu den schönsten Küsten des Mittelmeeres und heute treffen sich dort viele der Schönen und Reichen. Kinofans werden hier aber auch ihre Freude haben. Denn in den 1970er Jahren wurde auf Sardinien der James Bond Film „Der Spion, der mich liebte“ gedreht. Sardinien – Die Insel des Schweigens und der Hirten weiterlesen

Camp-Genuss zur Vorsaison auf Istrien

(Sima/Red) – Wir schlendern durch den Hafen von Rovinj in Istrien und genießen die Meeresluft. Unser Kurztrip nach Kroatien zur Vorsaison hat sich voll bezahlt gemacht.

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Wir waren klettern und genießen. Istrien zur Vorsaison bietet Meer, Kulinarik und beschauliche Ruhe. Foto: Gebetsroither

Die Entscheidung war gut, auch nur für fünf Tage hierher ans Meer zu fahren. Eine Woche davor hatten wir überlegt, ein paar Tage Auszeit zu nehmen. Wir wären beinahe daheim geblieben, denn unser eigenes Wohnmobil mussten wir erst auswintern; Sechs Stunden in eine Richtung für wenige Tage zu fahren erschien uns ebenfalls als zu mühsam. Und das Packen sowie der nicht so rosige Wetterbericht waren anfangs keine wirkliche Motivation für eine Reise. Aber die Vorstellung nach dem langen Winter ein paar Tage Meeresluft zu atmen,  mediterranes Flair zu spüren, machte die Entscheidung dann klar: Wir fahren! Und das mit möglichst wenig Aufwand und zeitsparend. Deshalb entschieden wir uns diesmal, das Wohnmobil daheim zu lassen und ein Mobilheim vor Ort zu mieten.

Vrsar Panorama. Quelle: Wikipedia/Commons
Vrsar Panorama vom Campingareal auf das adriatische Meer. Quelle: Wikipedia/Commons

Um nicht einen Tag durch Anreise zu verlieren und die Autofahrt unserer Tochter leichter zu machen, fuhren wir abends um 18 Uhr los um gegen Mitternacht am Meer zu sein. Unser  Ziel: Vrsar, Camping Orsera. Ein Campingplatz kaum fünf Gehminuten vom Hafen des noch recht ursprünglich gebliebenen Fischer-Städtchens Vrsar entfernt. Wir fuhren also mit der Nummer des Mobilheimes, das unser Domizil für die nächsten Tage sein sollte, in Richtung Süden. Den Hausschlüssel würde man uns für die nächtliche Ankunft ins Schloss stecken, wurde uns bei Buchung versichert.

Stilles Meer, stiller Ort

Am nächsten Morgen frühstückten wir, gut ausgeschlafen, bereits in der Sonne auf der Terrasse des Mobilheimes und blickten auf das Meer. Jegliche Zweifel ob dieses Kurzurlaubes waren in diesem Moment verflogen.

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Campingurlaub, Reisen mit Wohnmobil und Wohnwagen