Wachau, St. Lorenz gegenüber Weißenkirchen

Wachau – Fahr´mal die andere Richtung!

Jetzt ist wieder Marillenzeit in der Wachau. Also nimmt man meist die Route von Melk kommend über Spitz an der Donau an der Norduferstraße, um ins Herz der Wachau zu gelangen. Wir jedoch fuhren letztens eine andere Route. Seitdem finden wir die Süduferstraße über Rossatz viel, viel spannender.

Der klassische Weg in die Wachau führt über Melk, Willendorf und Spitz. Die Straße schlängelt sich das linke Donauufer entlang und stellt die Verbindung zwischen Melk und Krems dar.

Adria Twin SPX, Melk, Wachau
Entscheidung in Melk: Wir fahren diesmal die rechte Uferstraße nach Krems.

 

Man sieht links und rechts dieser Route viele Marillenbäume und Wein. Trotzdem bleibt man immer irgendwie unten. Einen Überblick, etwas erhöht, über die Wachau gibt es hier nicht.

Das lässt sich ändern, indem man in Melk schon vor der Donaubrücke in Richtung Schönbühel an der Donau fährt. Denn auch hier heißt die Region „Wachau“. Es ist nur die andere Seite des Flusses, welche die Straße entlang führt.

Wachau mit Panorama

Diese Route, die parallel zur Donau verläuft, gefiel uns bei unserer Ausfahrt im Juni nach Krems weitaus besser. Die Straße (B 33)  führt an der Ruine Aggstein vorbei (die ist auch vorne an der Abzweigung bei Melk schon angeschrieben und einen Besuch wert!). Um danach etwas erhöht auf einer Flussterrasse gegenüber von Spitz an der Donau zu verlaufen.

Genau hier sieht man dann, wo man sich eigentlich befindet. Die Weinberge am gegenüberliegenden Ufer  präsentieren sich mächtig und eng an den Hang geschmiegt. Spitz, der vielleicht bekannteste Ort der Wachau, zeigt sich ebenfalls in voller Größe. Was beim Durchfahren auf der gegenüberliegenden Straße nicht so unmittelbar erlebt wird.

Spitz an der Donau, Wachau
Ein schöner Blick vom gegenüberliegenden Ufer auf Spitz an der Donau in der Wachau.

Gleich nach Oberarnsdorf legt auch die Fähre an. Wer will, kann hier parken und einen Ausflug ins gegenüberliegende Spitz unternehmen. Oder man fährt weiter in Richtung Rossatz und sieht die berühmteste Burgruine der Wachau in voller Größe leuchten: Dürnstein.

Donau, Wachau, Dürnstein
Auch Dürnstein sieht man besser von der anderen Seite.

Auf dieser Weiterfahrt fiel uns auf: Zwischen Höhe Spitz und Mautern führt die Straße von einem Kellerstöckl zum nächsten. Hier sind die kleinen Winzer zuhause. Hier ist ausgesteckt und man kann sich durch die Reben der Region kosten.

Fazit: Wer jetzt in die Wachau zu den Marillen fährt, der sollte beide Straßen abfahren. Einmal drüben, linke Uferstraße (B 3), um zu den Marillen und der Venus von Willendorf zu gelangen. Einmal dann die rechte Straße (B 33) zu den Kellerstöckln und Heurigen der Wachau.

Ein Gedanke zu „Wachau – Fahr´mal die andere Richtung!“

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