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Warum es mit Comprex wärmer ist

Kennst du das Innenleben deines Wohnwagens oder Wohnmobils? Frierst du noch oder schläfst du schon wohlig warm? Ein spezieller Wandaufbau ermöglicht beste Isolierung und unterbindet Kältebrücken. Sein Name lautet: „Comprex“.

Wer kennt das nicht? Du bist mit dem Wohnmobil unterwegs, es ist schon Herbst, die Temperaturen sinken vor Mitternacht gegen null Grad und es wird immer kühler unter der Decke. Also Heizung anwerfen, und hoffen, dass es warm bleibt.

Wärmebrücken unterbinden

Comprex
Wärmebrücken verschwindet die beheizte Raumluft. Grafik:  ADRIA Mobil.

Dabei ist der Wandaufbau deines „Hauses auf Rädern“ wesentlich mit entscheidend, ob man im Reisemobil friert oder wohlig warm wohnt. Fehlt nämlich hier die Isolierung, kann die kostbar aufgeheizte Luft über Wärmebrücken entweichen. Klassische Wärmebrücken sind Fenster, Türen, Dachluken. Überall dort eben, wo Bauteile aneinander stoßen. Und genau dort kann sich aufgrund des niedrigen Wärmedurchgangswiderstandes auf Dauer Schimmel bilden. Wie sich Wärmebrücken in Wohnmobilen oder Wohnwagen verhalten, ist also ein riesiges Thema auf diesem Sektor. Ein Thema nicht nur für Hersteller, sondern vielmehr für den Kunden, der Reisen mit Wohnwagen oder Wohnmobil unternimmt.

„Comprex“: 7 Jahre Garantie

Bei ADRIA Mobil hat man genau für diese Situationen einen Wandaufbau konstruiert, welche die Torsionsfestigkeit von Holz, die Haltbarkeit des verwendeten Polyurethans mit den Feuchtigkeit stoppenden Eigenschaften von Polyester verbindet. Das slowenische Unternehmen bezeichnet einen solchen robusten und mit hohen Isolationseigenschaften versehenen Wandaufbau als „Comprex“-Konstruktion. Und es knüpft damit an die eigene Tradition an. Denn die ersten Wohnwagen baute man in den 1960er Jahren für den schwedischen Markt. In diesem Land war und ist  „Isolation“ ein Thema bei Caravans und Wohnmobilen.

Wandaufbau der ADRIA "Comprex"-Konstruktion. Grafik: ADRIA Mobil.
Wandaufbau der ADRIA „Comprex“-Konstruktion. Grafik: ADRIA Mobil.

Der Wandaufbau erfolgt von außen nach innen mit einem Chassis aus Polyester, dann folgt XPS Styrofoam, ein blauer Hartschaum, der aufgrund seiner hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit die Funktion einer Dampfbremse übernimmt. Langlebigkeit zeichnet dieses Material aus. Deswegen gibt ADRIA Mobil auf diesen Wandaufbau seiner Wohnwägen und Wohnmobile serienmäßig eine 7 Jahre Dichtheits-Garantie.

Die Innenwände eines Reisemobils mit Comprex-Konstruktion bestehen dann aus atmungsaktivem Sperrholz. Alle direkten Außenbereiche bzw. exponierte Stellen  sind mit Polyurethan versiegelt.

Beste Isolierung

ADRIA Wohnwagen sind serienmäßig mit Comprex Technologie gebaut. Ausnahme ist der Aviva. Grafik: ADRIA Mobil/reimo.
ADRIA Wohnwagen sind serienmäßig mit Comprex Technologie gebaut. Ausnahme ist der Aviva. Grafik: ADRIA Mobil/reimo.

Die Vorteile der „Comprex“-Konstruktion liegen auf der Hand: Eine solche „Kabine“ ist atmungsaktiv, sorgt für eine perfekte Luftzirkulation und Belüftung, sie ist leicht und verbindet die Isolierungseigenschaften der verwendeten Materialien auf ideale Weise. Damit werden auch Wärmebrücken effektiv beseitigt, was Wärmebildaufnahmen bestätigen.

Alde und Comprex

Heizungen von Alde und Truma im Überblick. Grafik: reimo.
Heizungen von Alde und Truma im Überblick. Grafik: reimo.

Sind Wohnmobile und Wohnwagen mit dieser „Comprex“-Konstruktion gebaut, darf natürlich die optimale Heizung nicht fehlen. Auch hierbei greift ADRIA Mobil zu einem schwedischen Hersteller.  Alde Wand-Heizungen, kombiniert mit einer Fußbodenheizung, bestehen bravourös die Kältekammer-Tests. Damit wird ein Reisemobil zum Ganzjahresfahrzeug.

Diese Technologie wird am Caravan Salon Austria in Wels in der kommenden Woche am Messestand von Gebetsroither vorgestellt. Der Caravan Salon findet von 14. bis 18. Oktober statt.

Alle Wohnmobile von ADRIA und Wohnwagen (ausgenommen das Modell Aviva und die Reisemobile des Tochterunternehmens Sun Living) sind mit einem „Comprex“-Wandaufbau versehen.

 

Quellen: ADRIA Mobil, The Dow Chemical Company, Alde

Titelbild: Foto AP

 

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